Mobilfunkanbieter Drillisch halbiert den Quartalsgewinn

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Drillisch-Flaggen (Bild: Drillisch AG)

Das Unternehmen hinter zahlreichen Mobilfunk-Marken hat mit dem Versuch, eine eigene Ladenkette zu etablieren, Schiffbruch erlitten.

Drillisch, die erfolgreichste Mobilfunk-Vermarktungsgruppe in Deutschland, hat sich mit dem Aufbau einer eigenen Shop-Kette erst einmal übernommen: Im ersten Quartal 2016 hat sie „nur noch“ 7,5 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet. Im vergangenen Jahr war es noch doppelt so viel.

Mit Marken wie Yourfone, WinSIM, DeutschlandSIM und zahlreichen anderen macht der Konzern immer wieder mit neuen Aktionen auf sich aufmerksam – und erwirtschaftet Ergebnisse, von der andere Telekommunikations-Reseller nur träumen. Mit dem stetigen Erweiterungsdrang übernahm das Unternehmen auch viele Ladengeschäfte.

Unter anderem waren die Yourfone-Verkaufsläden, über 300 Ladengeschäfte für Telefónica (O2) sowie der ebenfalls erworbene Telekommunikationsvertrieb „The Phone House“ mit seinen Shops Grund für massive Abschreibungen.

Der Umsatz war vor allem durch die Übernahmen um drei Viertel auf 173,4 Millionen Euro gestiegen. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ging um elf Prozent zurück. Nach asll diesen Posten blieb nicht mehr ganz so viel übrig – aber immern noch mehrere Miullionen Euro.

Ein eigenes Netz betreibt Drillisch nicht – das reine Vertriebsunternehmen hat jedoch große Kontingent-Verträge mit den Telekommunikationmsfirmen, darunter die freie Nutzung von geplant bis zu 20 Prozent des deutschen Telefónica-Netzes.

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