Größtes Systemhaus wird noch größer

Strategie
Bechtle-Logo (Bild: Bechtle)

Bechtle, so etwas wie der Mercedes-Benz unter den deutschen Systemhausketten, hat seine Zahlen für das erste Quartal 2016 veröffentlicht. Umsatz, Gewinn und Mitarbeiterzahl wuchsen in diesem Zeitraum. Wachstumstreiber waren Mobility, moderne Datacenter-Architekturen und IT-Security.

Bechtle meldet seine Quartalszahlen für das erste Viertel des aktuellen Jahres.

Dr. Thomas Olemotz (Bild: Bechtle)
Hat gut lachen: echtle-Vorstandsvorsitzender Dr. Thomas Olemotz (Bild: Bechtle).

Das EBT lag im ersten Quartal mit 26,9 Millionen knapp 20 Prozent höher als im Vorjahr. Die EBT-Marge stieg auf 3,8 Prozent – höher, als es die meisten Systemhäuser zum Jahresbeginn erreichen. Mit 598 neuen Beschäftigten (Neun Prozent mehr als im Vorjahr) erreicht die Mitarbeiterzahl den bisherigen Höchststand von 7269 Menschen.

Das nennt das Systemhaus in seiner Veröffentlichung zurecht einen guten Start ins neue Jahr – da spielt es keine Rolle, dass Freitag der Dreizehnte als Veröffentlichungsdatum die Abergläubischen auf den Plan rufen könnte. „Unsere Kompetenzen rund um zukunftsfähige IT-Architekturen geben dem Geschäft spürbare Impulse“, kommentiert Dr. Thomas Olemotz, Vorstandsvorsitzender der Bechtle AG.

Das inländische Systemhausgeschäft trägt zu mehr als der Hälfte zum Umsatz bei, komplette Lösungsangebote stärken den Bereich „IT-Systemhaus & Managed Services“. Weltweit erhöhte er sich um 16,8 Prozent auf 470,4 Millionen Euro, Wachstumsmotor waren die inländischen Systemhäuser, deren Umsatz mit einem Plus von 19,5 Prozent auf 423,6 Millionen Euro kletterte.

Im Segment IT-E-Commerce legte der Umsatz im Berichtszeitraum um 6,7 Prozent auf 234,5 Millionen Euro zu. Die Dynamik verteilt sich zu annähernd gleichen Teilen auf das In- und Ausland. Von Abflauen des PC-Marktes keine Rede: Besonders stark war das Wachstum bei Servern und mobilen Geräten wie Notebooks und Tablets. Das EBIT kletterte auf 8,6 Millinen Euro, ein Plus von 44,8 Prozent. Bechtle hat dies nicht nur mit traditionellen Mitteln erreicht: „Hier haben sich eine höhere Produktivität der Mitarbeiter und die weitere Optimierung der Prozesse ausgewirkt.“ – Damit stieg die Marge in diesem Bereich von 2,7 Prozent auf 3,7 Prozent.

Die Ziele des Unternehmens wurden damit erreicht, Zukunftspläne nochmals bekräftigt. Oder, wie es die Wirtschaftsredaktion der Tagesschau schon zu den Jahreszahlen 2015 formulierte: “Bechtle kann nichts erschüttern“.

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