Pivotal gewinnt Investoren

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In einer Finanzierungsrunde hat Pivotal 253 Millionen US-Dollar von Ford und Microsoft erhalten.

Die EMC-Tochter Pivotal hat in seiner letzten Finanzierungsrunde insgesamt 253 Millionen US-Dollar durch den neuen Hauptinvestor Ford Motor Company, Microsoft sowie die bereits beteiligten Investoren GE, EMC und VMware bekommen. Der Umsatz im ersten Quartal 2016 hat mit 83 Millionen US-Dollar den Vorjahresumsatz um 56 Prozent überstiegen. Pivotal beschäftigt aktuell über 2000 Mitarbeiter in 17 Büros weltweit, in Deutschland in Berlin und Frankfurt. Die Erwartungen an einen geplanten Börsengang sind sehr hoch.

„Pivotal erschafft gemeinsam mit Kunden eine Welt, in der die größten und angesehensten Unternehmen bei der Entwicklung und dem Betrieb von Software wie Google, Uber oder weitere risikokapitalgestützte Start-ups agieren können. Mit dieser Investition können wir unser globales Ziel erreichen und jedem zukunftsorientiertem CEO unsere einzigartige Entwicklungsmethode, eine moderne Cloud-Plattform und Analyse-Tools zur Verfügung stellen“, sagt Rob Mee, CEO bei Pivotal. „Wir sind erfreut, dass Ford und Microsoft uns als strategische Partner unterstützen und neuen Kunden die transformative Cloud- und Analyse-Software von Pivotal vorstellen.“

„Um unser Geschäft als Auto- und Mobilitätsunternehmen voranzutreiben, benötigen wir führende Software-Expertise. Nur so können wir unseren Kunden herausragende Ergebnisse bieten“, sagt Mark Fields, Präsident und CEO bei Ford, „Unsere Investition in Pivotal stärkt unsere Fähigkeit, unseren Kunden neue Erfahrungen mit der Geschwindigkeit eines Unternehmens aus dem Silicon Valley zur Verfügung zu stellen. Darunter fällt auch die stetige Weiterentwicklung von FordPass, unserer digitalen, physischen und persönlichen Mobility Experience Plattform.“

„Wir möchten sicherstellen, dass Microsoft Azure die beste Plattform für den Betrieb von Java Applikationen auf Basis von Pivotal Cloud Foundry ist“, sagt Scott Guthrie, Executive Vice President von der Cloud und Enterprise Division bei Microsoft. „Die heutige Ankündigung spiegelt diese Priorität wider und bestärkt unsere Entscheidung und die Flexibilität, die unsere Cloud-Plattform bietet.“