Microsoft-Channel hat keine „Sorgen“ mehr

Köpfe
Phil Sorgen (Bild: Microsoft)

Fast drei Jahre war Phil Sorgen Leiter des weltweiten Partner-Ökosystems des Software-Herstellers. Nun kümmert er sich in anderer Position um den viel anspruchsvolleren Enterprise-Bereich in den USA. „Sorgen“-los ist Microsoft also nicht.

Microsoft sucht einen neuen weltweiten Channel-Leiter, nachdem der bisherige “Channel Chief” (so nennt sich seine Rubrik in den Microsoft-Blogs) innerhalb von MS umsattelt. Der Handel trug unter Phil Sorgens Ägide zu 90 Prozent des Umsatzes des Software-Riesen bei. Das gilt auch für die Cloud-Angebote des Unternehmens: In diesem Bereich hat Sorgen eine starke Channel-Beteiligung eingeführt und sehr viel am Partnerprogram geändert, um den Handel auf den Cloud-Umschwung einzustellen.

Microsoft-Logo

Auch wenn sein Name für Deutsche wie „viel Sorgen“ klingt, ist Microsoft froh, den Manager zu behalten: In seiner neuen Position leitet er die “US Enterprise and Partner Group”. Mit der rein lokalen Ausrichtung der Aufgabe hat der Mann bereits Erfahrung: Er war schon einmal Geschäftsführer von Microsoft Kanada und dort auch nur auf sein Land beschänkt.

Sorgens bisherigen Job tritt Gavriella Schuster als Interims-Managerin an – bis Microsoft einen dauerhaften Nachfolger findet. Ob Schuster auch die Pflege der Rubrik „Channel Chief“ in der Microsoft-Blogosphäre übernehmen wird, steht noch nicht fest.

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