EMC setzt auf Open-Source

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Das auf Open Source fokussierte Team EMC {code} treibt gemeinsam mit Partnern Projekte für persistenten Speicher in Container-Umgebungen voran.

Über ein Dutzend Entwickler umfasst das Team EMC {code}, das als eigenständige Abteilung innerhalb von EMC Open Source in allen Facetten unterstützt. EMCs „Community Onramp for Developer Enablement“, kurz „EMC {code}“, wurde 2014 mit dem Ziel gegründet, Open Source und die Entwicklung von Anwendungen für die „dritte Computing-Plattform“ mit eigenen Beiträgen zu unterstützen. Seit der Gründung hat das EMC-{code}-Team 48 eigene Projekte veröffentlicht; zudem hat die Community des Programms allein im vergangenen Jahr über 350.000 Zeilen Code zu verschiedenen Open-Source-Vorhaben beigesteuert.

Joshua Bernstein (VP Technology for the Emerging Technologies Division EMC), setzt vor allem auf
Container Technologie. Er gesteht zu, dass nicht alle Open Source Projekte zielführend sind: „Open Stack hat die Erwartungen nicht erfüllt, eine kostengünstige Alternative zu VMware zu werden. Es ist zu komplex und teuer. Unternehmen sind mit den Open Stack Projekten nicht glücklich geworden.“

Die neuen Projekte sollen es besser machen: Das Framework „EMC Polly“ erweitert Scheduling-Umgebungen wie Cloud Foundry, Docker, Kubernetes und Mesos um Features zur Speicher-Allokation. Und ein Update für EMCs REX-Ray erweitert die Anwendung um eine Open-Source-Engine zur Storage-Orchestration für Container. REX-Ray 0.4 umfasst eine Reihe von Community- und Entwickler-Updates für Treiberpakete, Sicherheit sowie Client-Server-Modelle. Zudem enthält es einige umfassendere Infrastruktur-Anpassungen, die die Container-Bereitstellung und -Verwaltung flexibler machen sollen.