Riverbed ernennt neuen Vice President Channel Sales für EMEA-Region

Köpfe
(Bild: Riverbed)

Giovanni di Filippo soll seine 25jährige Branchenerfahrung in den Aufbau des Riverbed-Channel-Programms und die Go-To-Market-Strategien einbringen.

Riverbed will seine „Application Performance-Infrastructure“-Lösungen besser in den europäischen Märkten durchsetzen und hat dafür mit Giovanni Di Filippo einen neuen VP Channel Sales für Europa, Mittleren Osten und Afrika an Bord geholt. Der Branchen-Veteran wird die Gesamtverantwortung für den Ausbau des Riverbed Channel-Programms übernehmen und neue Go-to-Market-Strategien entwickeln.

Das ist nicht leicht bei Produkten wie Steel Head, Steel Fusion und Steel Central, die sich allesamt um die Leistung der Anwendungsauslieferung drehen – mal bei der Netzwerkoptimierung, mal bei der richtigen Prioritätensetzung bei der Übertragung virtueller Rechenleistungen und mal bei der Verwaltung hybrider Systeme und Appliationen.

Di Filippo wird direkt an Kristian Thyregod, Senior Vice President EMEA, berichten. Die Intel-Tochter Riverbed hatte bereits Führungkräfte wie den jetzigen Microsoft-Chef Satya Nadella im Aufsichtsrat sitzen. Auch Giovanni di Filippo ist einer der „Highflyer“ im amerikanischen IT-Management – und dies besonders bei Vertriebsaufgaben.

Er verfügt bereits über 25 Jahre Erfahrung in Führungspositionen mit globaler Verantwortung für den Channel-Sales-Bereich. Zuletzt arbeitete er als Vice President Global Strategic System Integrator (GSSI) bei SAP. Dort war er für die Planung, Strategie und Umsetzung des gesamten indirekten Vertriebs sowie den Ausbau des größten globalen SAP GSSI Partner-Geschäfts zuständig.

Bevor er 2012 zu SAP stieß, leitete er bei Cisco die „Partner and Global Strategic Alliances Organization“ für Emerging Markets (mit mehr als 40 Ländern), Osteuropa, den „Commonwealth of Independent States“ (CIS) und den Mittleren Osten. Hier steuerte er die Kommunikation mit über 2500 Partnern.

Während seiner Cisco-Zeit entwickelte er das „Partner Magic Quadrant“-Modell sowie die „Rapid Operational Sales Enhancement Methodology“ (ROSE) für Service Provider und System-Integratoren.

Ähnliches wird von ihm nun für das „Riverbed Performance Partner Network“ erwartet, in dem 3000 weltweite Partner agieren.

In Deutschland bleibt weiterhin Zycko Distributionsparter, doch ob sich im Riverbed-Vertrieb noch viele Änderungen ergeben werden, muss sich noch zeigen – Di Filippo muss sich erst einmal mit vielen anderen Ländern beschäftigen.

Steel Central (Bild: Riverbed)
Eines der Riverbed-Produkte: Die Steel Central Appliance steuert Anwendungs-Performance.

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