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Neues Vergaberecht positiv

LANCOM-KOENTZEN
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Im neuem Vergaberecht sieht Ralf Koenzen, Gründer und Geschäftsführer der LANCOM Systems GmbH einen wesentlichen Meilenstein für mehr Digitale Souveränität.

Es folgt die Einschätzung von Ralf Koenzen, Gründer und Geschäftsführer der LANCOM Systems GmbH: “Backdoors stellen eine reale Gefahr für die Integrität, Vertraulichkeit und Authentizität von Daten dar. Eine vertrauenswürdige Kommunikation und ein effektiver Schutz vor Abhören, Manipulation und Sabotage kann nur gewährleistet werden, wenn die verwendeten IT-Lösungen frei von geheimen Zugangsmöglichkeiten für Dritte sind. Der NSA-Skandal hat jedoch gezeigt, dass dies heute keine Selbstverständlichkeit ist. Nicht nur Unternehmen, sondern insbesondere auch staatliche Netze sind konkret durch Backdoors gefährdet. Wir als LANCOM Systems GmbH begrüßen daher ausdrücklich die Entscheidung des IT-Planungsrates, Produkte, deren Backdoor-Freiheit nicht gewährleistet werden kann, von der öffentlichen Beschaffung auszuschließen. Dies entspricht in vollem Umfang unserem Selbstverständnis als Hersteller vertrauenswürdiger Netzwerkinfrastrukturprodukte.

Mit den neuen EVB-IT müssen IT-Dienstleister erstmals gewährleisten, dass die von ihnen zu liefernde Hardware “[.] frei von Funktionen ist, die die Integrität, Vertraulichkeit und Verfügbarkeit der Hardware, anderer Hard- und/oder Software oder von Daten gefährden und dadurch den Vertraulichkeits- oder Sicherheitsinteressen des Auftraggebers zuwiderlaufen [.]”. Damit sind die neuen Klauseln ein wesentlicher Meilenstein für mehr Digitale Souveränität unseres Landes.

Wir als LANCOM Systems haben uns bereits vor vielen Jahren öffentlich selbst verpflichtet, unsere Produkte frei von jeglichen versteckten Zugangsmöglichkeiten zu halten. Eine entsprechende schriftliche Erklärung steht auf unserer Website zur Verfügung.”

Das Analystenhaus techconsult hat im Mai 2015 im Auftrag der LANCOM Systems eine repräsentative Umfrage zur “Digitalen Souveränität” unter mehr als 400 Fach- und Führungskräften durchgeführt. 85 Prozent der befragten Entscheider aus Wirtschaft und Verwaltung stuften Backdoors als eine Gefahr für die digitale Souveränität ein. Rund 83 Prozent sprachen sich dafür aus, dass der Staat stärker auf vertrauenswürdige ITK-Lösungen setzen sollte, um seine digitale Souveränität zu stärken.