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Fritz & Macziol : Umsatzschub und neue Etappenziele bei der Digitalisierung

Fritz & Macziol (Logo: Fritz & Macziol)
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Das große Systemhaus schloss das Geschäftsjahr 2015 mit einer Umsatzsteigerung von 20 Prozent ab. Die erreichten Etappenziele werden aufgestockt um neue vor allem bei Industrie 4.0 und „Internet of Things“.

Fritz & Macziol (F&M) hat seinen Umbau und Ausbau mit neuen Standorten abgeaschlossen und einen Schub bei Auftragseingang und -abwicklung verzeichnet. Deutschlandweit wurde der Umsatz auf 342 Millionen Euro gesteigert – ein Plus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Mitarbeiterzahl stieg um fünf Prozent auf fast 800 Beschäftigte an 14 Standorten. Die Ausrichtung auf vettikale Marktsegmente hat den IT-Dienstleister fester in Spezialgebieten etabliert.

F&M-Geschäftsführer Schallhorn und Pawlowski (Bild: F&M)
Fritz & Macziol habe die operativen Ziele erreicht und sei strategisch bestens aufgestellt, so die Geschäftsführer Oliver Schallhorn und Stephan Pawlowski (Bild: F&M).

Das Unternehmen, das seit 2014 zum französischen Bau- und Energiekonzern Vinci gehört, ist vor allem durch seine Schwesterunternehmen Actemium und Omexom (sie sind ebenfalls Teil von Vinci) gut im Bau- und Energiegewerbe vertreten. Darauf aubauend möchte Fritz & Macziol in den Bereichen Industrie 4.0 und “Internet of Things” neue Etappenziele setzen und erreichen.

Auf der Basis eines sehr starken Datacenter-Geschäftes in allen Bereichen konnten hohe Zuwachsraten vor allem in den Bereichen Analytics & Data sowie IT Management & Betrieb erzielt werden, meldet F&M. Zu den weiteren Wachstumstreibern gehörten Sicherheit und SAP HANA. Die größte Nachfrage erfahre das IT-Haus allerdings bei Cloud-Themen – insbesondere bei unterschiedlichen Betriebskonzepten und ihren betriebswirtschaftlichen Auswirkungen. Auch das traditionelle IT-Geschäft sei weiterhin von großer Bedeutung, da es oft als Basis für neue Entwicklungen dient.

Durch die Kombination aus Automatisierungs- und Industrietechnik sowie IKT-Expertise entstehe insbesondere in den Bereichen Industrie 4.0 und “Internet of Things” ein klarer Mehrwert für die Kunden des gehobenen Mittelstands. Diese konzernweite Aufstellung versetze F&M in die Lage, als Schnittstelle zwischen Industrie, IT und Geschäftsprozessen zu fungieren. Die Schaffung der neuen Position des Chief Digital Officers (CDO) zum Jahresanfang 2016 ist eine logische Folge des eigenen Digitalisierungsprozesses.

“2015 haben wir unsere operativen Ziele erreichen können und, obwohl sehr viel umgestellt wurde, ein signifikantes Wachstum realisiert. Wir sind also auf dem richtigen Weg und unser Unternehmen hat nach der Übernahme durch Vinci wieder deutlich an Attraktivität und Durchschlagskraft gewonnen”, betont Oliver Schallhorn, Geschäftsführer von F&M.

Zahlreiche Kundenprojekte im Umfeld Digitalisierung und Industrie 4.0 würden zeigen, dass man die richtigen Themen besetze. Daher sei das „lösungsorientierte Geschäftsmodell, das die traditionelle IT mit den Werttreibern der Digitalisierung verbindet“, auch „strategisch auf der Überholspur“.

Manfred schreibt seit 30 Jahren über Computerthemen aus verschiedenen Blickwinkeln. Das wird aber nie langweilig, denn die Branche entwickelt sich so rasant, dass es immer etwas Neues zu lernen gibt.