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Tech Data erzielt 24 Prozent seines Umsatzes mit Apple-Produkten

Robert M. Dutkowsky (Bild: Tech Data)
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Der Distributor hat anders als sein Konkurrent Ingram Micro seine Umsätze erhöhen können. Einen guten Teil trugen dazu die Erzeugnisse des kalifornischen Herstellers bei.

Bob Dutkowsky, CEO von Tech Data, vermeldet positive Finanz-Entwicklungen. Die besten Geschäfte bescherten ihm Geräte von Apple – deren Umsatz über Tech Data hatte sich in den letzten zwei Jahren nahezu verdoppelt.

Tech Data (Logo: Tech Data)

Massen-PC-Hersteller Hewlett Packard bringt mit seinen Lieferungen zehn Prozent des weltweiten Tech-Data-Umsatzes ein, doch Apple liegt jetzt schon auf 24 Prozent. Das, so Dutkowsky, sei auch der Tatsache zu verdanken, dass sich die Geräte langsam in den Unternehmen durchsetzen würden – vor allem in den USA. So ist Tech Data auch in seiner Wichtigkeit für Apple aufgestiegen und ergänzt durch seine Reseller, die großteils aus dem Bereich der Verkäufer IBM-kompatibler Systeme stammen, die traditionellen Apple-Händler.

Apple ist so mit 24 Prozent zum umsatzstärksten Hersteller in Tech Datas Portfolio avanciert; vor zwei Jahren waren es nur 13. Mit weitem Abstand folgt HP Inc. (10 Prozent), dann Cisco (erstmals unter zehn Prozent).

Mit 7,483 Milliarden Dollar Quartalsumsatz und 26,37 Milliarden Jahresumsatz erreichte Tech Data zwar nur unter zwei Prozent Wachstum – doch bei der Höhe der Summen ist das immer noch ein gewaltiges Plus. Das ist insbesondere in Zeiten, in denen der PC-Markt im kontinuierlichen Abwärtstrend liegt, beachtlich.

Manfred schreibt seit 30 Jahren über Computerthemen aus verschiedenen Blickwinkeln. Das wird aber nie langweilig, denn die Branche entwickelt sich so rasant, dass es immer etwas Neues zu lernen gibt.