Tintri stellt Programm für Cloud-Dienstleister vor

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Ken Klein, Tintri (Bild: Tintri)

Spezielle Speicher für Anbieter von Online-Diensten oder Infrastrukturen sollen den Cloud Service Providern (CSPs) erlauben, gute Service-Level-Agreements anbieten zu können. Die Zuverlässigkeit der in Flash-Technik realisierten Speichersysteme und deren „VM-Aware“-Architektur könne zu neuen Einnahmemöglichkeiten führen, erklärt der Anbieter.

Tintri, Hersteller von VM-zentrischem Speicher (VM-Aware Storage, VAS) für Virtualisierungs- und Cloud-Umgebungen, hat ein neues Programm für Cloud Service Provider (CSP) vorgestellt. Es kombiniert die VM-zentrischen Speicherlösungen mit flexibleren Kaufbedingungen. Die Cloud-Anbieter könnten dank dieser Plattform hohe Performance garantieren, Kosten pro VM senken und ihren Kunden zusätzliche Dienstleistungen anbieten, erklärt das Unternehmen.

Tintri (Logo: Tintri)

Über die Studie „State of the Storage for Cloud Service Providers 2016“ erfuhr Tintri von den Providern, was sie so erwarten, um gute Geschäfte abschließen zu können: 86 Prozent der befragten Cloud-Dienstleister nannten Performance als wichtigstes Element für ihre Services, 69 Prozent Zuverlässigkeit und 58 Prozent die Kosten. Zu den Herausforderungen der Branche gehört zudem, dass die CSPs differenzierte Dienste anbieten müssen, um sich in einem hart umkämpften Markt von der Konkurrenz abzuheben.

Das Tintri-Programm für die Poivider soll es einfacher machen, Speicherlösungen flexibel zu kaufen und diese zu erweitern sowie gleichzeitig hohe Leistung, transparente Analysen auf VM-Ebene und differenzierte Dienste für Kunden anzubieten.

Die Systeme des Herstellers können mehrere Ebenen unterschiedlicher Leistung auf demselben Array betreiben, die durch Quality-of-Service-Richtlinien (QoS) auf VM-Ebene definiert werden. Sie böten „lückenlose Transparenz der Infrastruktur auf VM-Ebene“ und Analysen in Echtzet mit Prognosen zur Kapazitätsplanung, erkärt Tintri. Die für virtualisierte Umbungen optimierte Speicherlösung mit hoher VM-Dichte sowie hoher Kapazitätsauslastung böte höhere Gewinnspannen, niedrigere Gesamtbetriebskosten und die Möglichkeit, einzelne VMs zu isolieren, erklärt er Hersteller.

Als Features nennt Tintri zudem

  • Einfache und leistungsstarke Automatisierung für jeden Speichervorgang und jede Speichereinstellung.
  • Simultaner Betrieb verschiedener Hypervisoren, darunter VMware vSphere, Microsoft Hyper-V, Citrix XenServer und OpenStack.
  • Die Wahl zwischen All-Flash- (VMstore T5000) und Hybrid-Flash-Speicher (VMstore T800).
  • Verwaltung von mehr als 100.000 VMs über Tintri Global Center über mehrere Hypervisoren, inklusive der dynamischen Zuweisung von Richtlinien für Datenschutz und QoS über VM-Gruppen hinweg.

„Für Cloud-Dienstleister ist Speicher eine der wichtigsten Komponenten ihrer Cloud-Infrastruktur, die jedoch noch nicht das gleiche Maß an Automatisierung sowie Agilität kennzeichnet wie die Virtualisierung und das Netzwerk“, erklärt Ken Klein, CEO und Chairman von Tintri. „Jeder Cloud-Dienstleister will die Nase vorn haben, wenn es um Kunden und Wettbewerber geht. Mit der Speicherlösung von Tintri ist dies möglich. Dank der enormen Vorteile entwickeln sich Cloud-Dienstleister zu einem, der am schnellsten wachsenden Märkte für Tintri. Cloud-Dienstleister nutzen die Lösungen von Tintri, um Kunden eine vorhersagbare hohe Performance zu garantieren und Speicherschichten nach Richtlinien zu schaffen, statt verschiedene Speicherplattformen zu verwenden. Darüber hinaus können sie Möglichkeiten für Zusatzgeschäfte identifizieren und die Verrechnung anhand von Echtzeitanalysen für die einzelnen VMs vornehmen. Unseren VM-fähigen Speicher haben wir entwickelt, um mehr Wert für virtualisierte Umgebungen bereitzustellen. Die Cloud ist ein hochgradig virtualisierter Anwendungsfall. Er ist perfekt dafür geeignet“, schwärmt Tintri-Chef Klein über die hauseigene Lösung.

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