E-Commerce-Verband BEVH: Deutscher Onlinehandel setzte 2015 fast 47 Milliarden Euro um

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Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (BEVH) befragte Konsumenten, sammelte Zahlen und errechnete daraus ein Jahreswachstum von zwölf Prozent beim Warenumsatz.

Die Studie „Interaktiver Handel in Deutschland 2015“ steht kurz vor ihrer Veröffentlichung. Vergangene Woche trafen sich Vertreter aus Wissenschaft und Lehre, um die jährliche Verbraucherbefragung und deren Auswertungsmethoden in einem Round-Table zu diskutieren. Man wolle die „40.000er-Befragung auf’s Möglichste kalibrieren“.

Online-Shopping-E-Commerce (Bild: Shutterstock-dencg)

Der BEVH stellt die Ergebnisse seiner Studie vorab Hochschulen zur Verfügung, um auch die Ausbildungsinstitute auf dem Laufenden zu halten – und im Gegenzug auch neue Auswertungsmethoden miteinbeziehen zu können.

Den neuen Jahreszahlen zufolge wurden 2015 im Webshopping mit Waren (ohne Dienstleistungen) 46,9 Milliarden Euro umgesetzt. Das sind zwölf Prozent mehr als 2014. Der Gesamtumsatz des Versandhandels auch ohne Internet-Shops beträgt 52,37 Milliarden Euro. Damit hat das Web nun knapp 90 Prozent des Versandhandels in Deutschland erobert.

Dienstleistungen, die 2015 im deutschen Internet verkauft wurden, machen schon 12,97 Milliarden Umsatz aus.

Bei den verkauften Waren hatte auch 2015 das Segment Bekleidung den höchsten Anteil (10.016 Millionen Euro), auf Platz zwei folgen mit einem Umsatz von 7.554 Mio. Euro (plus 33 Prozent gegenüber 2014) die Elektronikartikel und Telekommunikation. Den dritten Platz nehmen Bücher und Ebooks ein (mit 3.613 Millionen Euro acht Prozent weniger als im Vorjahr).

In seiner Studie nimmt der BEVH zahlreiche weitere Warengruppen unter die Lupe. Insgesamt kommt er auf das finale Ergebnis: Fast jeder achte Euro wird in Deutschland schon online ausgegeben.

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