News

Unterhaltungselektronikmesse High End 2016 mit Fachbesuchertag

Highend-Atrium (Bild: High End Society)
0 0 Keine Kommentare

Die Münchener Spezialmesse für die gehobene Klasse der Audio-Elektronik – von digitaler IT-Technik bis zu analogen Klangwundern – wird sich an ihrem ersten Tag nur für Fachbesucher öffnen. UE-Distributoren, -Hersteller und -Händler treffen sich dort.

Vm 5. Mai bis 8. Mai 2016 findet im Münchner MOC in der Lilienthalallee 40 die Messe HigH End 2016 statt. Der erste Tag steht nur den Facbesuchern offen. Die als globaler Treffpunkt der Audiobranche angelegte Veranstaltung lässt für eine Gebühr von 20 Euro und bei Voranmeldung am 5.5. nur die Branche ein, erst am Tag danach kann sich der audiophile Konsument für 12 Euro Eintritt an Mediacentern, Lautsprechern, Headsets und allerlei anderen Mediengerätschaften ergötzen.

High End Shuttle-Transfer (Bild: High End Society)
Die jährlich wachsende Messe „für excelllente Unterhaltungselektronik“ (so der Werbe-Slogan des Veranstalters) soll gleich zum Jahresbeginn für wichtige Impulse in der Industrie sorgen. Man erwartet „über 400 namhafte nationale und internationale Aussteller“, die sich bereits angemeldet haben.

Die „Leistungs-Show der Audiobranche“ ist bereits kurz nach Aussteller-Anmeldeschluss schon weitgehend ausgebucht: Gegenwärtig seien bereits alle 137 geschlossenen Raumeinheiten in den oberen Atrium-Etagen des MOC in Größen zwischen 49 und 297 Quadratmetern belegt, alle weiteren Interessenten kommen erst einmal auf eine Warteliste. Auch die vier großen Messehallen seien bereits gut gefüllt – und die Planer der High End Society arbeiten an der Aufplanung und Platzierung der Messestände sowie an der Konstruktion der Vorführkabinen für Musikvorführungen. Diese seien erst zur vorjährigen High End eingeführt worden und würden insbesondere von klangsensiblen Ausstellern in den Hallen 1 bis 4 nachgefragt.

Branko Glisovic, Geschäftsführer des Messeveranstalters, sieht die Belegungssituation zwar als „durchaus erfreulich“, doch die begrenzte Zahl von Konferenzräumen und Flächen könne eben eine gewisse Anzahl von potentiellen Ausstellern nicht bedienen. Aber Glisovic möchte nicht unbedingt die Fläche vergrößern, sondern vor allem ein qualitatives Wachstum erzielen, erwähnt er in einem Nebensatz seiner Ankündigung, die vielleicht auch ein bisschen als Seitenhieb auf die Strategie der CeBIT in früheren Jahren verstanden werden kann.

Im Fokus der High End sollen dieses Jahr vernetzte Audiotechnologien stehen: „Smarte“ und miteinander verbundene Musiksysteme, Multiroom-Klanginstallationen oder kabellose Lautsprecher würden verstärkt nachgefragt und seien der eigentliche Wachstumstreiber der Audiobranche. Kurzum: IT-Technik trägt die Innovationskraft der Audiobranche.

Da ist auch Platz für eine Unternehmensgründer-Ausstellung – in diesem Jahr sollen acht junge
Start-up-Unternehmen für Technologietransfer und neue Ideen sorgen. So wird etwa eine Software als eine Art “Mikroskop für Sound-Qualität” Produkte prüfen können.

Und da auch Distributoren, Hersteller und Händler vorhanden sind, soll bei allen Innovationen auch eines nicht zu kurz kommen: Das Geschäftliche.

Manfred schreibt seit 30 Jahren über Computerthemen aus verschiedenen Blickwinkeln. Das wird aber nie langweilig, denn die Branche entwickelt sich so rasant, dass es immer etwas Neues zu lernen gibt.