Strategie

Fritz & Macziol öffnet Standorte in Mannheim und Lingen

(Bild: Fritz+Maczio)
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Das IT-Systemhaus expandiert mit einer neuen Geschäftsstelle im Mannheimer Eastsite Viertel ab Mitte Februar und einem Service-Büro in Lingen.

Das in Ulm beheimatete und deutschlandweit agierende IT-Haus Fritz & Macziol baut seine überregionale Präsenz aus. Mit 14 Geschäftsstellen und zahlreichen Service-Büros für seine Kunden will das Unternehmen überall vor Ort für Kunden erreichbar sein.

Fritz & Macziol (Logo: Fritz & Macziol)

Zu den Erweiterungen zählt eine Geschäftsstelle in Mannheim, die in der wachstumsstarken Metropolregion Rhein-Neckar im Februar 2016 öffnen wird. Unter der Leitung von Peter Weickenmeier werden zukünftig die Mitarbeiter des bisherigen Standorts Reilingen die IT-Anforderungen ansässiger Kunden bedienen. An dem Standort wird auch die Infoma vertreten sein – das ebenfalls zum Vinci-Konzern gehörende Unternehmen ist tätig im kommunalen Finanzwesen sowie der kommunalen Steuerungstechnik. Ein weiterer Ausbau ist für 2017 geplant.

Im Mannheimer Bürogebäude stehen 810 Quadratmeter für diese Expansion zur Verfügung. Dort bietet die neue Geschäftsstelle alle Leistungen der Fritz & Macziol aus einer Hand ergänzt um die lokalen Ansprechpartner. „In der Region sitzen viele ‘Hidden Champions’ des Mittelstands. Sie stehen wie alle Unternehmen vor der großen Herausforderung der digitalen Transformation“, erklärt Oliver Schallhorn, Geschäftsführer der Fritz & Macziol. Man wolle durch gezielte Investition in der Region Kunden vor Ort ganzheitlich beraten und unterstützen.

„Als Mittelständler verstehen wir selbst ihre Sprache und Anforderungen sehr genau. Zugleich können wir als Partner des Axians ICT-Netzwerkes zusammen mit anderen Gesellschaften innerhalb des Vinci-Konzerns eine einzigartige Kombination mit den Bereichen Industrie 4.0 und Internet of Things (IOT) anbieten“, bewirbt Schallhorn das neue Office.

Ein neues Service-Büro in Lingen in der Weser-Ems-Region mit dem Fokus auf SAP-Betriebsservices kommt ebenfalls dazu. Mit der Expansion seiner Töchter setzt der Mutterkonzern Vinci aus Frankreich darauf, Synergien seiner vielen Tochterfirmen bei Beratung, Services, Software, Hardware und IT-Betrieb zu nutzen.

Seit Oktober 2014 ist F&M Teil des französischen Bau- und Industriekonzerns Vinci. Die deutsche Vinci Managementeinheit (Vinci Energies Deutschland ICT) umfasst neben F&M die F&M Asia Inc., die Infoma Software Consulting GmbH, die IT&T AG sowie die Axians Networks & Solutions GmbH, die Crocodial GmbH, die IKVS GmbH und Petersen + Co GmbH. Wegen der bekannten Markennamen der Töchter in Deutschland ist die neue Dachmarke Axians vielleicht noch nicht so bekannt, doch Im April 2015 schon bündelte Vinci alle weltweiten ICT-Aktivitäten unter diesem Namen.

Dass F&M hier als Mittelständler für Mittelständler recht erfolgreich agieren kann, ist seinen Partnern wie Cisco, EMC, IBM, Microsoft, SAP und anderen durchaus bekannt. Die Größe der Marke Axians wird daher offenbar bewusst nicht noch extra vermarktet – als KMU kommt man eben besser bei den KMUs an.

Manfred schreibt seit 30 Jahren über Computerthemen aus verschiedenen Blickwinkeln. Das wird aber nie langweilig, denn die Branche entwickelt sich so rasant, dass es immer etwas Neues zu lernen gibt.