IBM will neue Partner gewinnen

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IBM sucht für den Verkauf der LinuxOne Server neue Reseller, die andere Ansprechpartner als bisher erreichen können.

Mit den LinuxONE-Hochleistungs-Linuxservern will IBM neue Kundengruppen erschließen und verlässt sich dafür nicht nur auf die traditionellen Business Partner, sondern will neue Händler rekrutieren, die hohe Kompetenz für Open Source mitbringen und mit Entscheidern reden, die für Web-Anwendungen und Open-Source-Systeme zuständig sind. Für die Mainframes der LinuxOne Familie soll ein komplett neues Ökosystem geschaffen werden.

IBM LinuxOne wurde letzten August an den Start gebracht. Jetzt gibt es neue Versionen der LinuxONE-Familie, die aus den beiden Varianten Emperor (Kaiserpinguin) und Rockhopper (Felsenpinguin) bestehen. Dabei steigen Geschwindigkeit und Prozessorleistung. Der Einstiegspreis der LinuxOne z Platform Systeme liegt bei 175.000 Dollar.

“Die Experten aus dem Böblinger IBM Labor haben an der Skalierbarkeit von Docker auf LinuxONE intensiv gemeinsam mit der OpenSource-Community gearbeitet, um Leistung und Sicherheit für die API-Economy ohne Kompromisse möglich zu machen”, ergänzt Andreas Thomasch, System z Platform Leader, IBM DACH. „Wir bieten sehr hohe Ausfallsicherheit und können Anwendungen wie MongoDB, PostgreSQL oder MariaDB gegenüber x86-Servern um das Doppelte beschleunigen.“

Canonical bietet seine Ubuntu-Linux-Distribution jetzt LinuxONE-Kunden an. Damit haben Unternehmen eine dritte Option neben SUSE und RedHat. Ubuntu wird für LinuxONE voraussichtlich ab April verfügbar mit der Canonical Release-Version 16.04.