QSC komplettiert sein Vorstandsteam

Köpfe
Feix Höger (Bild: QSC)

Felix Höger tritt in die Vorstandsetage des Führungszirkels von QSC ein. Er hatte bereits als Pironet-Gründer und bei eco, dem Verband der deutschen Internetwirtschaft, das Thema Cloud Computing vorangebracht.

Seit 1. Januar 23016 ist Felix Höger Vorstand für Technologie und Operations beim IT- und Telekommunikationsmulti QSC. Das Team unter Führung von Jürgen Hermann versammelt nun mehrere Führungspersönlichkeiten: Seit Januar 2015 ist bereits Stefan A. Baustert als Vorstand für Finanzen und Personal dazugekommen, im August ist Udo Faulhaber als Vorstand für Vertrieb und Consulting verantwortlich. Nun ist die Chef-Riege als Quartett vollständig.

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Finanzvorstand Stefan A. Baustert arbeitet bereits seit Februar 2015 an einem Programm zur Kostenreduzierung, das auf einen Zeitraum bis Ende 2016 ausgelegt ist. Udo Faulhaber, ehemals Vorstand des Cloud-Service-Anbieters Pironet NDH AG, richtet die Vertriebsorganisation auf Cloud-Dienstleistungen aus. Mit einem neuen Cloud- und ITK-Service-Portfolio (mit Fokus auf den gehobenen deutschen Mittelstand) will QSC künftig wieder wettbewerbsfähiger auftreten als im vergangenen Jahr.

„Der Neue“, Felix Höger, ist nicht so neu im Geschäft: Als Gründer und ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Pironet NDH AG soll er sein Branchen-Know-how bei QSC einbringen. „Seine vorrangige Aufgabe ist es, neue Cloud-Technologien in reale Kundenvorteile abzubilden und mit der Integrationsplattform Pure Enterprise Cloud ein umfassendes Cloud-Service-Portfolio mit hoher Marktakzeptanz und Wertschöpfungstiefe zu entwickeln“, umschreibt QSC, was man dort in Zukunft mit Hilfe Högers auf die Beine stellen will. Gleichzeitig soll er die Automatisierung und industrialisierte Bereitstellung aller IT-Services bei QSC vorantreiben und damit einen “sicheren, stabilen und effizienten Betrieb” gewährleisten.

QSC soll künftig als der „Digiitalisierer für den Mittelstand“ agieren und vermarktet werden. Ein All-IP-Netz und Glasfaserverbindungen verkaufte das Unternehmen schon lange vor der Deutschen Telekom. Wie neue Services eventuell über Partner verkauft werden, verlautbart QSC noch nicht: Erst einmal müssen sie gebaut, erweitert und vermarktet werden. Und das sollen wohl vor allem die beiden ehemaligen Pironet-Manager anpacken, die jetzt im QSC-Vorstand sitzen.

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