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Logi stößt Videokonferenzsparte ab

Llifesize (Bild: Logi)
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Mit dem Auslagern seines Bereichs „Lifesize“ verändert Logitech auch die Eigentumsverhältnisse: Die Mehrheit gehört nun drei Venture-Capital-Unternehmen, Lifesize wird eigenständig.

Die Mehrheit an Logitechs Videokonferenz-Sparte Lifesize geht an mehrere Risikokapital-Firmen. Sie sehen vor allem in der Cloud-Lösung des Anbieters eine gute Zukunft.

Logitech wird Logi (Bild: Logitech)
Logitech im Wandel: Das Logo wird kürzer und bleibt schwarz, aber die Produkte werden bunter (Bild: Logitech).

Seine Video-Hardware verkauft Logi (ehemals Logitech) weiterhin über die bekannten Kanäle. Anbieter von Komplettlösungen müssen keinen abrupten Wechsel befürchten: Logi ist noch immer an Lifesize beteiligt und die Kooperation bleibt bestehen.

Der Hersteller beteiligt sich an der neuen Gesellschaft Lifesize Inc. künftig immerhin noch zu 37,5 Prozent. Redpoint Ventures, Sutter Hill Ventures und Meritech Capital haben für den Rest 17,5 Millionen Dollar an Logi bezahlt. ktionäre haben einen Gewinn zwischen 15 und 20 Millionen Dollar daraus zu erwarten, teilt Logitech in eine Meldung mit.

2009 erst hatte der Peripheriehersteller das Unternehmen Lifesize für 405 Millionen Dollar erworben und mit Hilfe deren Software- und Online-Angebots die Verkäufe seiner Videolösungen angeschoben.

Das sei ein Teil der Unternehmens-Neuausrichtung, in der man seine Produkte bunter und konsumentenfreundlicher und weniger als langweiliges Computerzubehör vermarkten will. Dazu hat man sogar Firmenname und Logo auf ein reines „Logi“ verkürzt (was noch nicht überall angekommen ist).

Lifesize hatte mehr Erfolg bei der Vermarktung professioneller Videolösungen für Unternehmen und entsprach so weniger dem neuen Image, das Logi jetzt verbreiten möchte.

Manfred schreibt seit 30 Jahren über Computerthemen aus verschiedenen Blickwinkeln. Das wird aber nie langweilig, denn die Branche entwickelt sich so rasant, dass es immer etwas Neues zu lernen gibt.