KfW fördert Kauf von Videoüberwachungsanlagen mit bis zu 1500 Euro

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Michael Reuschling (Bild: za-Internet)

Computerhändler, die ihren Privatkunden Überwachungslösungen anbieten wollen, können diese nun mit günstigen Krediten und einem Zuschuss der Kreditanstalt für Wiederaufbau ködern.

Die Bundesrepublik Deutschland fördert den Einbau von „einbruchhemmenden Sicherheitsmaßnahmen“ in privaten Wohnräumen stärker als bisher. Für den Einbau von Videoüberwachungsanlagen können nun Förderhilfen beantragt werden: Bis zu zehn Millionen pro Jahr stellt das Bundesbauministerium für den Zeitraum von 2015 bis 2017 bereit. Davon lassen sich im Einzelfall bis zu 1500 Euro Zuschuss über Kredite bei der KfW im Rahmen des Förderprogramms „Altersgerecht Umbauen“ herausholen.

c-mor-kamera (Bild: za-Internet)

Dabei unterstützt der Bund nicht nur Maßnahmen, die Barrieren reduzieren und den Wohnkomfort steigern, sondern auch der Einbau von Alarmanlagen, die Nachrüstung von Tür-Zusatzschlössern und der Einbau von Kameraüberwachungssystemen im Eingangsbereich. Die neuen Fördermaßnahmen, die seit November 2015 gültig sind, umfassen IP-Kamera-Installationen und dergleichen mehr.

Dass Privatleute ab einer Mindestinvestition von 2000 Euro einen Zuschuss in Höhe von 10 Prozent der förderfähigen Kosten beziehungsweise bis zu 1500 Euro erhalten, nutzt nun zum Beispiel der Anbieter za-Interet, der unter dem Namen C-MOR eine ganze Palette von Videoüberwachungssystemen zusammengestellt hat.

Diese verkaufte er bislang vor allem an staatliche Behörden und Firmen aus dem Einzelhandel und der Industrie. Die Aussicht auf staatliche Förderungen hat dem Michael Reuschling, Geschäftsführer der za-Inernet GmbH, zufolge in den letzten Monaten verstärkt Privatleute auf seine Videoüberwachungslösung aufmerksam gemacht.

za-Internet-logo (Bild: za-Internet)

Neben vorkonfigurierten Komplettpaketen, die inklusive Hardware-Server, IP-Kameras und Kabeln geliefert werden, vertreribt za-internet auch reine Software-Pakete und kostenfreie, virtualisierte Versionen, die unter anderem unter VMware, VirtualBox und Hyper-V laufen. Insgesamt habe das Segment Zuwachsraten von um die 30 Prozent erzielt..

Auch andere Anbieter könnten die Privatkunden mit den Fördergeldern locken, mehr derartige Lösungen zu kaufen.  Wer sich mit den Fördermaßnahmen und den zugehörigen Formularen rechtzeitig beschäftigt, könnte dadurch leichter erreichen, dauerhafte und zufriedenere Kunden in diesem Bereich zu gewinnen.

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