Asus wird viergeteilt

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Asus (Logo: Asustek)

Während andere Unternehmen mit Hochdruck daran arbeiten, nur ihre PC-Sparten auszulagern, hat Asus bereits Pläne entwickelt, auch das Mobilgeschäft in eine eigene Unternehmung auszugründen.

Asus will sich zwei neue Firmen mit je zwei Divisionen aufteilen, berichtet der taiwanesische Branchendiens Digitimes.

Demzufolge will sich Asustek Computer drastisch restrukturieren: Wie beim sprachlich sinngemäß gleichen mittelalterlichen Todesurteil „vierteilen!“ geht der Hersteller nun vor, allerdings diesmal nicht todbringend, sondern eher verjüngend für alle vier übrigbleibenden Teile.

Seine System Business Group produziert künftig Notebooks und Desktops und besteht aus zwei Business Units. Und die Mobile Computing Business Unit ist verantwortlich für Smartphones und Tablets. Jede Einheit soll zudem über ausgelagerte Forschungs- und Entwicklungs-Center und eigene Zulieferungs- und Vertriebs-Management-Centers verfügen.

Asusteks übriggebliebene Open Platform Business Unit soll sich ausschließlich um die Non-PC-Produktlinien wie Mainboards, Grafikkarten und LCD-Bildschirme kümmern. Die Manager S.Y. Hsu und Samson Hu wurden beide zu COOs ernannt – der eine soll die zwei neuen Computing-Unternehmen voranbringen, der andere sich um die Zuliefer- und Vertriebsdienste beider neuen Einheiten sowie um die Open Platform Business Unit. Für den Handel in Deutschland wid sich vorerst nichts verändern.

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