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O2 verringert Anzahl der Distributoren

Telefonica-o2-Gebäude (Bild: Telefónica)
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Telefónica streicht seine TK-Distribution im B2B-Bereich zusammen. Nur fünf Großvertriebe bleiben.

Beim Weiterverkauf seiner Geschäftslösungen in der Telekommunikation will der TK-Anbieter Telefónica künftig nur noch auf wenige Grossisten setzen, nach eigenen Angaben „strategische Partner“.

Telefonica-02-Logo (Logo: Telefónica)Also, Epsilon, Komsa, Municall und MPS Communication (in alphabetischer Reihenfolge) sollen übrigbleiben. Telefónica-Vertriebsmanager Lars Blaschke will kommendes Jahr noch die Syno Consulting Group hinzunehmen.

Die aderen O2-Distris bleiben zwar, allerdings vor allem im Konsumentengeschäft. Nach wie vor dürfen Brodos, Herweck, MPC Mobil Service, Netcom und The Phone House noch Busines-Lösungen anbieten – aber „strategisch“ sind sie offenbar nicht mehr. Telefónica stelt ihnen frei, durch die üblichen Anreizsysteme den Strategie-Status im Folgejahr wieder zu ergattern.

Zwar arbeitet O2 immer noch daran, das komplette E-Plus-Netz zu integrieren, doch derzeit macht das Betreiben und Umbauen zweier Mobilfunknetze und zweier Vertriebsstrukturen Millionenverluste. Bei gleichzeitig fallenden Umsätzen bleibt dem Telekommunikationsriesen nichts anderes übrig, als irgendwo den Rotstift anzusetzen.

Manfred schreibt seit 30 Jahren über Computerthemen aus verschiedenen Blickwinkeln. Das wird aber nie langweilig, denn die Branche entwickelt sich so rasant, dass es immer etwas Neues zu lernen gibt.