Fujitsus Fabrik in Augsburg produziert jetzt auch für andere

Strategie

Das ehemalige Siemens-Elektronikwerk in Augsburg baut jetzt nicht mehr nur Fujitsu-Siemens-Rechner. Der japaniche Eigner stellt die Fabrik jetzt auch Dritten zur Verfügung.

Unter dem Stichwort „Electronic Manufacturin Services“ (EMS) bietet Fujitsu nun seine Fabrikationsfunktionen, gemeinsamen Teile-Einkauf und das Einholen von Produktzulassungen als Dienstleistung an.

Fujitsus Fabrik kurz vor Feierabend (Bild: Fujitsu)
Fujitsus Fabrik kurz vor Feierabend (Bild: Fujitsu)

Auch Design- uhd Entwicklungsleistungen stehen anderen offiziell bereit – im Hintergrund ist Fujitsu Deutschland längst selbst in diesen Markt eingestiegen: Rund 500 Partner nehmen bereits Teilaspekte des Gesamtprogramms in Anspruch.

Logistik, typisch deutsche gute Arbeitsbedingungen und Umweltaspekte fließen in den Gesamtprozess ein. In einem PDF-Flyer preist das Unternehmen seine Dienste an.

Erst vor kurzem hatte sich der chinesische Hersteller Lenovo den Value Added Distributor Bytec geködert, der bislang auch Fujitsu-Systeme vertreiben durfte. Vielleicht darf er auch bald Fujitsus Manufaktur nutzen.

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