Distributoren in Deutschland schwächeln

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Context (Bild: Context)

Der europäische Markt für Distributoren-Arbeit ist in Europa genau so durchwachsen wie das Retail-Geschäft. Während Spanien wiederaufersteht, kriselt es in Deutschland.

Nach den schlechten Quartalszahlen von IDC zum Verkauf von PCs an Konsumenten und Unternehmen ist klar: Das trifft auch die Orders der Händler bei den Distris.

Die Marktforscher von Context erleben in ihrem regelmäßigen europaweiten Tracking von Distributoren eine derbe Entttäuschung bei den Handelszahlen im bisherigen Powerhaus Deutschland: Auch die Distributoren lieferten hierzulande weniger IT an den Fachhandel als bisher.

Im bisher schwachen Spanien verkauften Distributoren 17,5 Prozent mehr Desktops, Notebooks und Workstations als im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres, während der Absatz in Deutschland ersteinmal um 3,3 Prozent zurückging.Vergangenes Jahr waren es immerhin 22, 2 Prozent Wachstum – allerdings, so glauben die britischen Marktbeobchter, ist dafür die Migration vieler Unternehmen vom endgültig auslaufenden Windows XP auf neue Systeme verantwortlich.

Im Vergleich zum Vorquartal sind es sogar 13,9 Prozent weniger. Das ist noch nicht so verstörend wie der Niedergang iim Retail, doch es ist zu sehen, dass der Handel seine Lager zuerst im Computershop verkleinert – bei den Distris sind so gesehen im vierten Quartal noch größere Verluste zu erwarten.

Im Vorjahresvergleich bringt es Österreich noch auf Plus 4,2 Prozent.Im Minus lagen Großbritannien und Dänemark bei je 11,2 Prozent, getoppt von Italien mit Minus 11,9 Prozent. Die Schweiz zeigt 11,3 Prozent Miese, Schweden wartete mit 10,5 Prozent Minus auf und die Schweiz hatte Minus 11,3 negative Prozente vorzuweisen.

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