EuGH kippt Safe Harbour – ein Sieg für Verschlüsselung made in Germany

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Die aktuelle Entscheidung des Europäischen Gerichtshof (EuGH) macht den Weg für deutsche Technik frei, meint Malte Pollmann, CEO von Utimaco.

Es folgt die Einschätzung von Malte Pollmann, CEO von Utimaco: Der Europäische Gerichtshof (EuGH) ist sich sicher: Die Daten europäischer Nutzer sind in den USA nicht ausreichend geschützt. Mit dieser Begründung erklärt das oberste rechtssprechende Organ der EU das Safe-Harbour-Abkommen zum Austausch personenbezogener Daten zwischen der EU und USA für ungültig.

Die Datenschutzvorgaben in der Europäischen Union und insbesondere in Deutschland sind – zu Recht – hoch: Neben nationalen Regeln greifen länderübergreifende Bestimmungen. Hinzu kommen unterschiedliche Regularien für einzelne Branchen. Mit Hardware-Verschlüsselungslösungen made in Germany – ohne Hintertürchen – können Unternehmen selbst bestimmen, wer Zugriff auf welche Informationen erhält. Damit erfüllen sie die gesetzlichen Vorgaben und handeln Compliance-konform. Gleichzeitig schützen sie sich vor Hackerangriffen und Industriespionage. Und nicht zuletzt sichern sie sich das Vertrauen ihrer Kunden und damit ihren Geschäftserfolg.

Das Urteil des EuGH bestätigt den hohen Stellenwert von Datenschutz im Zeitalter von Digitalisierung und Industrie 4.0. Unternehmen sind gut beraten, zertifizierte Verschlüsselungslösungen in ihre Sicherheitsstrategie zu integrieren. Denn zukünftig werden Anbieter nicht mehr nur nach den technischen Fähigkeiten der Geräte bewertet, sondern auch nach der Sicherheit ihrer Systeme.”