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Gebraucht-Software-Händler Soft & Cloud AG erwartet zweistellige Millionenumsätze

Michael Helms Soft&Cloud (Bild: Soft & Cloud AG)
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Das Geschäft mit Lizenzen für gebrauchte Software brummt. Gerichtsurteile haben den Käufern Rechtssicherheit vermittelt. Und Vorreiter Usedsoft ist nicht mehr die einzige Größe in diesem lukrativen Markt.

Die Soft & Cloud AG verkündet, im zweiten Geschäftsjahr einen zweistelligen Millionenumsatz anzustreben. Schon im ersten Jahr seiner Existenz hatte das Unternehmen (nach der Gründung Mitte 2014) einen Umsatz von rund drei Millionen Euro eingefahren. Es verkaufte in dieser Zeit über 70.000 gebrauchte Lizenzen an mehr als 700 Kunden aus allen Branchen.

Logo Soft & Cloud (Bild: Soft & Cloud AG)

Dabei, so das Unternehmen stolz, habe man sich schon als einer von Europas führenden Händlern von Lizenzen für gebrauchte Software etabliert. Doch „angesichts der jüngsten Gerichtsurteile, die Händlern und Käufern von gebrauchter Software Rechtssicherheit verschafft haben“ rechne man nun mit einem beschleunigten Wachstum.

Gebraucht-Software, so Soft & Cloud, spare im Vergleich zum Kauf neuer Software zwischen 35 und 70 Prozent. Das Marktpotenzial in Europa schätzt die Soft & Cloud AG derzeit auf etwa 1,4 Milliarden Euro. 380 Millionen davon entfallen auf Deutschland (das derzeitige hiesige Marktvolumen veranschlagt das Unternehmen mit rund 18 Millionen Euro).

Das Unternehmen sucht noch weitere Vertriebspartner vom kleinen Software-Händler über den großen Distributor bis zum Systemhaus und Integrator.

Manfred schreibt seit 30 Jahren über Computerthemen aus verschiedenen Blickwinkeln. Das wird aber nie langweilig, denn die Branche entwickelt sich so rasant, dass es immer etwas Neues zu lernen gibt.