Acer verkauft weniger PCs und mehr Chromebooks

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Acer-Notebooks (Bild: Acer)

Der taiwanesische Computerhersteller verzeichnet zwar über 30 Prozent weniger weltweiten Umsatz im Juli, doch mit den Chrome-OS-Geräten legt er zu. Im Vergleich zu Windows-Hardware ist der Anteil marginal. Hohe Enterprise-Verkaufskontingente in den USA und Kanada zeigen, dass ChromeOS-Rechner noch Marktpotential bei Unternehmenskunden haben.

Acer meldet seine globalen Quartalszahlen. Derr lokale Branchen-Lobbyist Digitimes erklärt, die Umsatzzahlen für den Juli seien zwar ordentlich gefallen, aber eine Erfolgsmeldung lassen sich die asiatischen IT-Journalisten nicht nehmen: In den USA hat Acer 47 Prozent Marktanteil bei ChromeOS-Geräten erobert, in Kanada sogar 56 Prozent. Damit ist man zwar Marktführer – aber in einem kleinen Segment, in dem sich Chromebooks gegen preiswertere Thin- und Zero-Clients behaupten müssen.

Beim an sich umsatzstarken Windows-Segment lässt nicht nur Acer nach, denn nach Gartner- und IDC-Meldungen schwächelt der gesamte PC-Markt. Beim taiwanesischen Konzern stehen 16,88 Millarden Taiwan-Dollar (469,34 Millionen Euro) in den Juli-Bilanzen, das sind 34,46 Prozent weniger als im Vormonat und 32,78 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Insgesamt meldet Acer einen Jahresumsatz von 145,03 Milliarden Taiwan-Dollar (405,17 Millionen Euro), das sind 20,83 Prozent weniger als im Vorjahr.

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