Zahlen auf Rechnung dominiert im B2B

Retail

Klassische Zahlungsverfahren haben im B2B Geschäft immer noch die Nase vorn. Selbst E-Commerce-Händler halten daran fest.

Digitalisierte Angebots- und Auftragsprozesse sind auch in B2B-Handelsstrukturen nicht mehr wegzudenken und ein wichtiger Erfolgsfaktor. Im B2B-Geschäft dominieren aber weiterhin die klassischen Zahlungswege wie Rechnung, Lastschrift, Vorkasse und Kreditkarte, so der B2B E-Commerce Konjunkturindex, eine Initiative der IntelliShop AG in Zusammenarbeit mit den E-Commerce-Experten vom ECC Köln am IFH Institut für Handelsforschung. 93,3 Prozent der B2B-Händler bieten den Kauf auf Rechnung an. Auch Vorkasse ist mit 64,4 Prozent sehr populär.
Die im Consumergeschäft beliebten, internetspezifischen Verfahren wie PayPal, SOFORT Überweisung oder Amazon Payments finden im B2B-Commerce noch seltener Einsatz. Im Durchschnitt bieten die befragten B2B-Händler ihren Kunden in Deutschland vier Zahlungsmethoden an, international lediglich durchschnittlich 2,5 Verfahren.

Der Index für die Gesamtumsätze sinkt für den Befragungszeitraum Mai und Juni 2015 deutlich und landet bei 125,0 Punkten. Mit 87,5 Prozent beurteilt aber die deutliche Mehrheit der Unternehmen die aktuelle Umsatzsituation neutral oder positiv. Ein Blick auf die Beurteilung der E-Commerce-Umsätze zeigt: Weiterhin ist der E-Commerce ein wichtiger Wachstumstreiber im B2B-Segment. 62,5 Prozent der Panel-Teilnehmer rechnen mit einem weiteren E-Commerce-Wachstum in ihrem Unternehmen.