GFT Technlogies: Umsatzprognosen sinken

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Ulrich Ddietz, GFT-Chef (Bild: GFT Technolgies)

Der Verkauf eines Geschäftsbereichs füllt zwar die Kassen des IT-Dienstleisters, doch das in der Business Unit Emagine erwirtschaftete Geld fliegt aus der Planung.

Ulrich Dietz, Aufsichtsratsvorsitzender der GFT Technologies, senkt seine Prognosen im Rahmen einer Konzentration auf IT-Dienstleistungen für den Finanzsektor. Die Gruppe Emagine wird im Management-Buyout an die bisherien Chefs des Bereichs und ihre Investoren verkauft.

Der Umsatz soll den neuen Prognosen zufolge im Geschäftsjahr 2015 ungefähr 340 Millionen Euro betragen. Mit einem Plus vor Steuern (EBIT) von 29 Millionen Euro ist der Konzern hochprofitabel.

Inklisive des Breichs, der nun gesamteuropäisch neu durchstartet, hatte GFT zuvor 425 Millionen Euro Umsatz und etwa 32 Millionen Gewinn erwartet. Die ehemalige Geschäftseinheit und jetzt neue Firma stattet Unternehmenskunden mit freiberuflichem Personal für Technologoeprojekte aus – die projektorientierte Arbeit aus einem einzigen Haus war den Kunden offenbar lieber als sich Experten mühselig einzeln zusammenzuklauben. Dadurch konnte Emagine alleine einen Umsatz von gut 86 Millionen Euro und ein EBT von 1,66 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2014 erwirtschaften.

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