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Cisco CEO-Wechsel: Robbins entrümpelt den Laden

Chuck Robbins Cisco (Bild: Cisco)
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Der bisherige Cisco-Chef John Chambers geht und lässt seinen Nachfolger Chuck Robbins alte Zöpfe abschneiden und die schon begonnene Internet-of-Things-Strategie weiterführen.

Chuck Robbins beginnt seinen Job als Cisco.-CEO nicht zimperlich. Nach dem Verkauf der Set-Top-Box-Sparte an Technicolor kündigt er in einem Blogeintrag weitere Aufräumarbeiten an – er will sich auf die zukünftigen Hausforderungen in der weltweiten Vernetzung konzentrieren

Cisco-Logo (Bild: Cisco IoT-Studie)

Die Sparte der Set-Top-Boxen sollte ursprünglich unter dem Cisco-eigenen Einstiegs-Label Linksys aufgehängt werden. Der vor 10 Jahren eingeführte Geschäftsbereich agiere in einem viel zu schnellen Umfeld des Konsumentensegments, das Wissen und Können der Cisco-Mitarbeiter solle besser auf neue Prioritäten gerichtet sein. Kurzum: Vorhandenes Know-how soll nicht im Tagesgeschäft verfeuert werden, sondern für Forschung und Entwicklung in neuen Bereichen angewendet. Vor allem auf den Bereich „Video in der Cloud“ will er das Personal ansetzen.

Dazu kündigt Robbins das Setzen neuer Prioritätenlisten an; nur ein kleiner Teil der Belegschaft sei von den Änderungen betroffen. Im Management will Robbins eine Art Rochade mit Postenverschiebungen ansetzen, die Details nennt er aber noch nicht. Auch, was die Änderungen für den Channel letzlich bedeuten, ist noch nicht bekannt.

Manfred schreibt seit 30 Jahren über Computerthemen aus verschiedenen Blickwinkeln. Das wird aber nie langweilig, denn die Branche entwickelt sich so rasant, dass es immer etwas Neues zu lernen gibt.