Sony löst Xperia-Überhitzungsproblem mit Firmware-Update

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Sony Xperia Z3+ (Bild: Sony Mobile)

Wer das “Phablet” Xperia Z3+ von Sony verkauft, muss sich vielleicht bald erboster Kunden erwehren, wenn er nicht zuvor ein Software-Update aufspielt. Der verbaute Prozessor Snapdragon 810 kann es zum Überhitzen bringen.

Sony Mobile will mit einem Firmware-Update technische Probleme des Xperia Z3+ in den Griff bekommen. Der Hersteller hat das in Japan unter dem Namen Xperia Z4 verkaufte Android-Gerät in Europa bescheiden nur “Xperia Z3+” getauft – schließlich ist es eine fast nur bei der CPU-Ausstattung modernisierte Version des Z3. Doch wie schon beim Vorgängermodell nutzt der beste Prozessor wenig, wenn das Gerät damit heißläuft.

Sony Xperia (Logos: Sony Mobile)Die amerikanische Website Digidip meldet nun, dass eine offizielle neue Firmware dem Problem der Qualcomm-Prozessoren im Sony-Gerät zu Leibe rückt.

Im Xperia Z3+ tickt der Acht-Kern-Rechenchip Snapdragon 810 von Qualcomm; auch eine überarbeitete Version der CPU hat offenbar nicht viel verbessert an dessen thermischen Problemen. Die neue Firmware soll verhindern, dass er beim Rechnen zu stark erhitzt. Das intelligente Mobiltelefon/Tablet des japanischen Herstellers soll zwar noch im Juni auf den deutschen Markt kommen. Händler sollten jedoch vor dem Verkauf prüfen, ob Sony die neue Firmware schon aufgespielt hat – oder sie zumindest noch nachträglich “over the air” ausliefert, bevor das Gerät in den Verkauf geht.

Das 0,69 Zentimeter dicke und 144 Gramm wiegende Xperia Z3+ kommt mit 5,2-Zoll-Display, das 1080 mal 1920 Bildpunkte anzeigt. Außer Gewicht, Prozessor und Dicke hat sich im Vergleich zum Z3 (ohne Plus) nicht viel geändert. Auch die Hitzeentwicklung scheint beide Versionen zu plagen. Wie gut das Update hilft und ob es die Leistung stark einschränkt, ist noch nicht bekannt.

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