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Channel ist offen für SDN

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Der Channel in EMEA steht an der Schwelle zu Software-Defined Networking (SDN), so eine Umfrage von Brocade.

Die Netzwerk-Hersteller setzen auf SDN und die Reseller folgen dieser Strategie. Laut einer Channel-Umfrage im Auftrag von Brocade sind Komplexität und Bandbreite im Netzwerk die größten Herausforderungen für Kunden. Mehr als die Hälfte der befragten EMEA Channel Partner sowie Systemintegratoren (54 Prozent der Befragten) sehen Software-Defined Networking (SDN) und Network Functions Virtualization (NFV) in den nächsten zwei Jahren als bedeutende Trends. 18 Prozent der Befragten in EMEA setzen bereits SDN- oder NFV-Technologien um, während 62 Prozent SDN und NFV entweder bereits evaluieren oder dies im nächsten Jahr tun wollen.

Die Studie, in der über 230 Brocade Distributoren und Reseller aus Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) befragt wurden, ging außerdem auf die voraussichtlichen Top-Themen der Kunden für 2015 ein. Unter den drei wichtigsten Trends sehen diese Virtualisierung (72 Prozent), Bring Your Own Device (BYOD, 43 Prozent) und SDN (30 Prozent).

Die Befragen nannten Komplexität (46 Prozent) und die Bereitstellung von Bandbreiten (46 Prozent) als die größten Herausforderungen. Dies lässt vermuten, dass Channel-Partnern, die Organisationen bei der Vereinfachung ihrer IT und damit der Steigerung der Konnektivität unterstützen, auch 2015 die Türen offen stehen.

Darüber hinaus untersuchte die Studie auch, nach welchen Kriterien Partner Anbieter auswählen. Sowohl die Differenzierung in der Technologie (67 Prozent) als auch die Vision und die Strategie des Herstellers (42 Prozent) waren die ausschlaggebenden Faktoren für die Befragten. Dies deutet darauf hin, dass der Channel sich weiterhin auf Hersteller fokussiert, die langfristig Innovationen liefern können.

Marcus Jewell, Vice President, EMEA bei Brocade kommentiert die Studie: „Aus dieser Umfrage geht klar hervor, dass unsere Channel Partner in die Zukunft blicken. Sie wollen die technologischen Lösungen bereitstellen, die ihre Kunden in den nächsten Jahren brauchen werden – insbesondere SDN und NFV. Da die Kunden Virtualisierung und BYOD als besonders wichtig ansehen, ist es verständlich, dass Komplexität und Bandbreite zu den größten Herausforderungen zählen. Diese Ergebnisse decken sich mit den Erfahrungen, die wir innerhalb unserer Channel Programme gemacht haben. Beispielsweise wurde 2014 mehr als die Hälfte aller Brocade Vyatta Router über den Channel verkauft. Das zeigt, dass unsere Partner die Endkunden bereits jetzt mit der richtigen Technologie und dem passenden Support für die Virtualisierung ihrer Netzwerke vorbereiten.“

„Auch 2015 steht für Brocade der Support für die Partner in EMEA im Vordergrund – vor allem wenn es darum geht, den Kunden bei der besseren Nutzung ihrer bestehenden Netzwerke und dem Übergang zur New IP zu helfen“, so Jewell. „Carrier, Service Provider und andere haben viel investiert, um sowohl Cloud- als auch on-premise-Lösungen anbieten zu können. Wir geben unseren Partnern die Bausteine, mit denen sie auch das wachsende Interesse an SDN und NFV unterstützen können.“