M-Commerce wächst

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Bezahlen per Smartphone und Tablet wird alltäglich. Händler schließen zahlreiche Transaktionen via Mobile Web ab.

Im März dieses Jahres wurden 20,2 Prozent aller Online-Bezahlvorgänge über das Mobile Web realisiert, das ist ein Anstieg um 66 Prozent im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres. so die Zahlen von Adyen. Davon entfielen 10,9 Prozent auf Zahlungen mit dem Smartphone. 9,3 Prozent der Transaktionen wurden über Tablets getätigt.

Den kontinuierlichen Anstieg mobiler Bezahlvorgänge bestätigen Adyens Händler weltweit: 70 Prozent von ihnen registrieren den Ursprung ihres Zahlungsverkehrs mittlerweile im mobilen Web. Der Index zeigt zudem, dass sich die bisher hohen Wachstumsraten bei mobilen Transaktionen langsam nivellieren und sich M-Commerce als Vertriebskanal etabliert.

„Weltweit interagiert die Mehrheit der Händler mit Verbrauchern über das mobile Web. Damit verlagert sich die Wahrnehmung der Industrie. Bisher stellte sich die Frage: Nutzen die Konsumenten tatsächlich ihre mobilen Geräte zum Einkaufen? Dies ist heute ein Fakt: Der mobile Handel ist sowohl für Verbraucher als auch für den Einzelhandel selbst ein entscheidender Vertriebskanal und verdient somit unsere verstärkte Aufmerksamkeit”, sagt Roelant Prins, Chief Commercial Officer von Adyen.

Der Einkauf muss für Kunden mit einem Klick und über zuvor gespeicherte, sichere Zahlungsdaten möglich sein. Für Händler ist zudem entscheidend,
dass sie ein Höchstmaß an Datensicherheit gewährleisten können.

Smartphones stehen mit 54 Prozent bei mobilen Transaktionen an erster Stelle – ein Plus von 2,9 Prozent im Vergleich zum letzten Quartal. iPhone-Nutzer sind dabei mit knapp 31 Prozent die aktivsten Käufer; der Anteil von Transaktionen über Android-Geräte liegt bei 22 Prozent. Windows Mobile und Blackberry folgen mit 0,6 Prozent bzw. 0,1 Prozent.

Geschäftsabschlüsse über Tablets verzeichneten im gleichen Zeitraum einen kleinen Rückgang um 2,9 Prozent und lagen bei 46 Prozent. Auch hier dominiert trotz eines leichten Rückgangs mit 38,4 Prozent der Abschluss über das iPad (-3,6 Prozent). Transaktionen über Android-Tablets stiegen um 0,7 Prozent und liegen anteilig bei 7,6 Prozent.