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GameStop setzt sich für Gebrauchtspiele ein

Der CEO der Computerspielhandelskette GameStop, Paul Raines hat die Absicht der Konsolenhersteller kritisiert, die Verwendung von gebrauchten Spielen zu unterbinden.

von Dr. Jakob Jung 0

In diesem Jahr steht der Start der nächsten Konsolengeneration an. Details stehen noch nicht fest, aber anscheinend hat Microsoft die Absicht, mit der Xbox 720 die Spieler zu zwingen, keine gebrauchten Spiel mehr zu verwenden und ständig mit dem Internet verbunden zu sein.

GameStop CEO Paul Raines reagiert mit deutlichen Worten: „Wir sind erfreut über das Potenzial der neuen Konsolen in diesem Jahr. Welche Funktionen sie haben oder nicht haben, darauf werden wir noch auf die offiziellen Details warten müssen. Wir wissen durch eine Umfrage unter unserer Community, dass eine erhebliche Mehrheit unserer Kunden die Konsolen der nächsten Generation nicht kaufen werden, wenn diese die Verwendung von gebrauchten Spielen verhindert, die Portabilität begrenzt und oder neue physische Disks nicht abspielt.“

GameStop betreibt insgesamt 6.683 Ladengeschäfte und macht etwa ein Viertel seines Umsatzes mit Gebrauchtspielen, die Margen von über 46 Prozent abwerfen . Das Unternehmen beschäftigt 17.000 Vollzeitangestellte und zwischen 33.000 und 54.000 Teilzeitkräfte je nach Saison.

Die Xbox720 wird wahrscheinlich vor Weihnachten auf den Markt kommen. Sony will Details zur Playstation 4 in den kommenden Wochen bekannt geben. Nintendo hat die Wii U bereits im letzten Jahr gestartet, bisher sind die Verkäufe aber enttäuschend.


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